Leiden unsere Wälder durch die vielen neuen  Holzhäuser?

Deutscher Wald mit viel Grün.
Deutscher Wald

🌲 Warum leidet der Wald nicht, obwohl mehr Holzhäuser gebaut werden?

  1. Wälder werden nachhaltig bewirtschaftet (zumindest in Mitteleuropa)
    In Deutschland, Österreich und Skandinavien gilt seit Jahrzehnten das Prinzip:
    🔁 „Es wird nur so viel Holz entnommen, wie auch nachwächst.“
    Das ist sogar gesetzlich geregelt. Ein abgeholzter Baum wird ersetzt – meistens sogar durch mehrere neue.
  2. Wälder wachsen schneller, als wir bauen
    Der deutsche Wald z. B. wächst jedes Jahr um ca. 120 Millionen Kubikmeter – davon werden nur etwa 2/3 genutzt.
    💡 Ergebnis: Der Holzvorrat nimmt weiter zu, obwohl gebaut wird!
  3. Holzbau = aktiver Klimaschutz
    Ein Holzhäuschen ist ein richtig guter CO₂-Speicher:

Jeder verbaute Kubikmeter Holz speichert rund 1 Tonne CO₂.

Wenn man anstelle von Beton oder Stahl baut (die bei der Herstellung CO₂ freisetzen), spart man doppelt.

Das heißt: Je mehr wir mit Holz bauen, desto mehr CO₂ wird gespeichert – und desto weniger Energie verbrauchen wir für Baustoffe.

  1. Der Holzbau nutzt Reste clever
    Viele Hersteller verwenden:

Konstruktionsvollholz aus Nebenprodukten der Sägeindustrie

Brettschichtholz, das aus kleineren Holzstücken verleimt wird oder sogar Altholz.

👉 Es wird also effizient und nahezu vollständig genutzt.

Eine Waldplünderung gibt es nicht, unser Wald ist geschützt.

2 thoughts on “Leiden unsere Wälder durch die vielen neuen  Holzhäuser?

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